Chronik

Blinden- und Sehbehindertenbildung in Halle

Am 1. April 1898 wurde die Provinzial-Blindenanstalt ihrer Bestimmung übergeben. Bis dorthin war es ein weiter Weg, der 1833 in Halle seinen Anfang nahm.

Viele bedeutende Hallenser sind diesen Weg zum Wohle der blinden Menschen in der Provinz Sachsen mitgegangen. Einer von diesen, August Krause, ist der Begründer des Blindenwesens in unserer Region, in unserem Land.

1898 Provinzial-Blindenanstalt in Halle wird ihrer Bestimmung übergeben

1904 Tagung des XI. Blindenlehrerkongresses in Halle

1909 Ein Wohn- und Werkstättengebäude für erwachsene Blinde wird übergeben

1915 Eröffnung einer Klavierstimm- und Reparaturwerkstatt

1920 Eröffnung einer Saitenspinnerei

1922 Einrichtung einer Kriegsblindenberatungsstelle

1945 Der Anstaltsbetrieb wurde mit der Bezeichnung Landesblindenanstalt Halle wieder aufgenommen

1950 Trennung der Blindenschule vom Ausbildungs- und Heimbereich

1954 Änderung des Bildungsauftrages - die Blindenschule wurde eine Sehbehindertenschule

1960 Bildung des Rehabilitationszentsrum für die Berufsausbildung blinder und sehbehinderter Menschen (wird dem Gesundheitswesen der DDR unterstellt)

1961 Ausbildung sehbehinderter Industrie-, später Wirtschaftskaufleute

1964 Sehbehindertenschule wird der Name „Hermann von Helmholtz“ verliehen

1990 Gründung der Berufsförderungswerk Halle (Saale) gGmbH

1991 Die "Helmholtzschule" wird das Landesbildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte

1993 Die Schüler der "Helmholtzschule" erhalten ein neues Schulgebäude in Halle-Neustadt

1994 Neue Gesellschafter - Sitz der Gesellschaft wird nach Halle verlegt

1996 - 98 Im BFW Halle werden ein Internat, eine Turnhalle und eine Tiefgarage errichtet, die gesamte Einfriedung, das Straßen- und Wegesystem und die Grünanlagen fertig gestellt

1997 Eine Mitgliederversammlung der ARGE Deutscher Berufsförderungswerke findet im BFW statt

1997 Beginn der Ausbildung Grundkurs Physikalische Therapie

1997 Einweihung des integrativen Leitsystems in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Kunst und Design 

1997 Im Oktober wird unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Halle (Saale) erstmalig das internationale Torballturnier ausgetragen

1998 100-jähriges Jubiläum der Eröffnung der Provinzial Blindenanstalt Halle.

1998 Eröffnung der sensorischen Welt

1999 Beginn der Anpassungsqualifizierung zur Fachkraft für Telefonmarketing

2000 Das Telefonmarketing-Kabinett wird eröffnet

2001 Die Zusammenarbeit des BFW mit der Sehbehindertenberatungsstelle Berlin beginnt

2001 Die Ausbildungspalette wird erneut erweitert. Die Umschulung Informatikkauffrau/-mann für Blinde und Sehbehinderte wird neu angeboten. Des Weiteren ist eine Anpassungsqualifizierung zum Technischen Hauswart möglich.

2001 Rehabilitanden nehmen zum ersten Mal an einem Auslandspraktikum teil

2002 Die Sozialbürgermeister des Deutschen Städtetages beraten im BFW

2002 Das BFW bietet Reha-Assessment-Leistungen nach bundesweit einheitlichem Standard an

2003 Der Ausbildung wird eine neue Telefonanlage übergeben.

2004 anlässlich des Tages der offenen Tür wird die erste Hobby-Kunst -Austellung von Rehabilitanden und Mitarbeitern eröffnet

2004 Beginn der Kooperation mit der Rehabilitationsklinik visuell beeinträchtigter Menschen in Masserberg

2004 Eine Mitgliederversammlung der ARGE Deutscher Berufsförderungswerke findet im BFW Halle statt

2004 Beginn der Anpassungsqualifizierung zur Medizinischen Schreibkraft

2005 Eine erfolgreiche Kooperation mit dem Landesmuseum für Vorgeschichte beginnt

2005 Beginn der Zusammenarbeit mit dem Halleschen Bergzoo

2006 mit "BFWvirtuell", der barrierefreien E-Learning Plattform des BFW Halle, werden erste Weiterbildungen über Blended Learning angeboten

2007 Mitarbeiter des BFW beginnen mit Beratungstätigkeit in Außenstellen in verschiedenen Bundesländern

Ihr Ansprechpartner:

Dietmar Küchler

Kontakt- und Clearingstelle
Dietmar Küchler

Tel.: 0345 1334-666