Betriebliches Wiedereingliederungsmanagement

Gesund am Arbeitsplatz

Von April 2005 bis zum März 2007 beteiligte sich das Berufsförderungswerk Halle (Saale) gGmbH aktiv am Projekt EIBE (Entwicklung und Integration des Betrieblichen Eingliederungsmanagements)

der Arbeitsgemeinschaft der Berufsförderungswerke in Kooperation mit dem Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation Köln (IQPR), gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

Dieses Projekt sah die Entwicklung und die bundesweite Integration eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements in allen Berufsförderungswerken vor. Dafür sollte EIBE die bestehenden Felder‚ Arbeits- und Gesundheitsschutz‚ Betriebliche Gesundheitsförderung und die Betriebliche Eingliederung zu einem Managementsystem zusammen führen.

Mit dieser Einführung reagierten die BFWe als Arbeitgeber auch auf die gesetzliche Forderung des § 84 Abs.2 SGB IX, das Eingliederungsmanagement vorzuhalten.

§ 84 SGB IX:

Prävention

(2) Sind Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig, klärt der Arbeitgeber mit der zuständigen Interessenvertretung    mit Zustimmung und Beteiligung der betroffenen Person die Möglichkeiten, wie die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden werden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann (betriebliches Eingliederungsmanagement).

Das Projekt ist erfolgreich abgeschlossen und so hält das BFW Halle jetzt auf der Grundlage einer Betriebsvereinbarung dieses Eingliederungsmanagement vor.

Es soll dazu beitragen, dass Beschäftigte:

  • Krankheiten durch zielgerichtete Maßnahmen vermeiden können
  • nach Erkrankungen entsprechend ihrer gesundheitlichen Leistungsfähigkeit eingegliedert werden
  • langfristig ihre Arbeitsfähigkeit erhalten und somit einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbssicherung leisten.

Geführt wird dieses Management von unserer ausgebildeten Disability Managerin, Ingrid Schilling.

Sie absolvierte das Gesamtprogramm "Certified Disabilty Management Professional" und legte im Oktober 2006 die erforderliche Prüfung erfolgreich ab.

Zum bearbeitenden Team gehören:

für den Arbeitgeber: Dietmar Küchler
für die Mitarbeiter: Petra Hoffmann

Bei Bedarf werden weitere Teammitglieder einbezogen:

die Schwerbehindertenbeauftragte: Kerstin Sander
die Fachkraft für Arbeitssicherheit: Monika Hensel

Autor: BEM- Koordinatorin Ingrid Schilling

Ihre Ansprechpartnerin:

Elke Busching

Kontakt- und Clearingstelle
Elke Busching

Tel.: 0345 1334-666

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 Berufsperspektiven für Menschen mit Seheinschränkungen