Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd führt Präventionstraining im BFW Halle (Saale) durch

Welche Präventionsmöglichkeiten haben sehbeeinträchtigte Menschen im öffentlichen Raum und wie verhält man sich richtig in Konfliktsituationen? Diese und viele weitere Fragen beantwortete die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd während des ersten von insgesamt fünf Präventionstrainings im BFW Halle (Saale).

Eine Fahrt in einem überfüllten Zug oder die geräuschvolle Kulisse eines großen Marktplatzes erfordern von Menschen mit Sehbeeinträchtigungen viel Aufmerksamkeit und Geduld. Die Bewegung im öffentlichen Raum birgt dabei nicht nur einige Barrieren auch manche Mitmenschen sind oft unsicher im Kontakt mit Betroffenen. Das führt nicht selten zu falsch verstandenen Situationen. Wie können Konfliktsituationen also richtig eingeschätzt und abgewehrt werden? Und was ist in einem Ernstfall alles zu beachten?

In regelmäßigen Seminaren und Gesprächen beantwortet die Abteilung Prävention der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd die vielen Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und vermittelt Verhaltenstipps. Das Ziel der Präventionsangebote ist es, deeskalierende und gewaltfreie Verhaltensmuster zu erarbeiten und das subjektive Sicherheitsgefühl durch eine gezielte Handlungskompetenz zu stärken.

Den Wunsch einiger Rehabilitanden und einer Einladung des BFW Halle (Saale) folgend, fand kurz vor den Herbstferien das erste von insgesamt fünf Sicherheitstrainings der Polizeidirektion statt. Aufgeschlossen und engagiert beantworteten die Polizeikommissarin Frau Kapinski und ihre Kollegen Frau Salomon und Herr Wolter die Fragen der angehenden Kaufleute für Gesundheitswesen, Büromanagement und IT. Ihnen bot Herr Wolter, als erfahrener Ju-Jutsu- sowie Verhaltens- und Gewaltpräventionstrainer, die anschließende Möglichkeit, grundlegende Abwehrhaltungen und Verteidigungsmuster zu üben.

Ein Rehabilitand übt Abwehrtechniken mit dem Ju-Jutsu-Trainer.

Eine Rehabilitandin lernt mit Hilfe von Herrn Wolter ihren Langstock als Verteidigung einzusetzen.

Ihre Ansprechpartnerin:

Elke Busching

Kontakt- und Clearingstelle
Elke Busching

Tel.: 0345 1334-666

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 Berufsperspektiven für Menschen mit Seheinschränkungen