Mit der Bimmelbahn durch Halle

…nun, zugegeben, eine echte Bimmel war es nicht. Aber ein roter Tatrawagen, der schon einige Jährchen auf den Rädern hatte, führte die neu angekommenen Rehabilitanden durch unsere Stadt, die nun für viele Monate das „Ersatz-Zuhause“ werden soll.

Besser gesagt: geführt wurden sie durch die Erklärungen des Stadtrates Herrn Robert Bonan, der sich gern für die Rolle des Stadtführers bereit erklärt hatte. So wurde es nicht nur für die Hallunken eine schöne Fahrt sondern es war auch für die eingesessenen Hallenser interessant und lehrreich.
Wir wandelten nicht nur auf Schienen sondern auch auf den Spuren von Ludwig dem Springer, Eichendorff, Händel, Dorothea von Erxleben und leider auch auf den Spuren des Hochwassers. Dieses verhalf uns kürzlich wohl eher zu trauriger Berühmtheit.
Hallenser Rehabilitanden, die von dieser Idee zunächst skeptisch waren: eine Straßenbahnfahrt durch die eigene Stadt! – zeigten sich hinterher erstaunt über viele Veränderungen, die sie noch nicht wahrgenommen hatten. Nichthallenser beeindruckte das viele Grün und die Altbausubstanz. Die sehr schöne Streckenführung von der Beesener Straße über den Markt, Saline, Heide, Halle-Kröllwitz, Trothaer Straße, Merseburger Straße konnte den Charakter unserer Stadt gut umreißen und ließ auch Raum für Anekdoten am Rande der Historie.

RIM/Schi

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